Sensortechnologie
Seit 1980 werden alle für die USA produzierten PKWs und LKWs mit Sauerstoffsensoren ausgestattet. Die gegenwärtigen Sensoren messen den Sauerstoffgehalt in den Abgasen und senden diese Informationen an den Bordcomputer des Fahrzeugs. Anhand dieser Daten wird das Verhältnis zu anderen im Verbrennungsprozess verwendeten Gasen auf indirekte Weise ermittelt und verschiedene Variablen angepasst, um die erbrachte Leistung zu steigern. Dazu gehören beispielsweise das Luft-Kraftstoff-Verhältnis und die Regulierung dieses Verhältnisses, um den Motor auf einen optimalen Betriebsbereich einzustellen. Benzin- und Dieselmotoren arbeiten am effektivsten, wenn die Luft-Kraftstoff-Mischung genauestens angepasst ist. Dadurch werden typische, durch schlechte Abstimmung dieser Mischung verursachte Probleme wie diese verhindert:

- nicht bestandene Abgastests
- erhöhter Kraftstoffverbrauch
- Probleme mit dem Katalysator
- schlechtes Fahrverhalten
- erhöhte Emissionswerte
Die Lebensdauer eines typischen Sensors beträgt etwa 50-80.000 Kilometer. Beheizte Sensoren halten ungefähr zweimal so lang. Ihr Versagen lässt sich normalerweise auf die Rußablagerungen auf dem Keramikelement zurückführen.
EPS hat das weltweite Exklusivrecht an dieser Sensortechnologie erworben, die von Dr. Eric Wachsman während seiner Tätigkeit an der University of Florida (UFL) entwickelt worden ist. Der EPS-Sensor kann den gegenwärtig bei Benzin- und Dieselmotoren verwendeten Sensor nicht nur ersetzen, sondern er kostet wesentlich weniger in der Herstellung, reagiert wesentlich schneller und kann außer Sauerstoff auch andere schädliche Emissionen wie NOx und CO feststellen und reduzieren. Alle sauerstoffhaltigen Gase können mit diesem Sensor reduziert werden. Die meisten der heutigen Benzin- und Dieselmotoren verwenden mindestens vier Sensoren; bei größeren Motoren können dies sogar noch mehr sein. An der University of Florida wurden über 5 Millionen Dollar in die Forschung und Entwicklung gesteckt. Mit 2,1 Millionen Dollar hat EPS die weltweite Exklusivlizenz an dem Sensor von der University of Florida erworben; die Universität bleibt mit einer Lizenzgebühr von 5 % an den Umsatzerlösen beteiligt.
Potentiometrischer Sensor
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Sensoren, die nur den Sauerstoffgehalt überwachen, messen die potentiometrischen Sensoren von EPS, welche Gase in welchen Mengen an die Atmosphäre abgegeben werden. Dies ermöglicht die genaue Überwachung und Kontrolle der Emissionen zur Reduzierung der Treibhausgase. Die potentiometrischen Sensoren verwenden keine teuren Keramikkomponenten und sind deshalb erheblich billiger in der Herstellung als herkömmliche Sauerstoffsensoren. Die neuen Sensoren lassen sich direkt in die Motorsteuereinheit (MSE) der Fahrzeuge einsetzen.